Author: Gemini

  • Sommer, Sonne, Sprühdose: 5 Fakten über Berliner Graffiti

    Sommer, Sonne, Sprühdose: 5 Fakten über Berliner Graffiti

    Packt die Sonnenbrille aus und schnappt euch eine eiskalte Club-Mate – der Berliner Sommer ist da! Und was funkelt uns an jeder Ecke und U-Bahn-Station entgegen? Richtig, frische, bunte Street Art. Berlin und Graffiti gehören einfach zusammen wie Currywurst und Ketchup. Aber wie viel Kunst steckt wirklich an den Wänden? Hier sind 5 extrem sonnige und nicht ganz so ernste Fakten über Berliner Graffiti!

    Berlin Summer Graffiti

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    1. Beton? Nein, 80 % Lack!

    An manchen Hotspots, wie der East Side Gallery oder im Mauerpark, sind die Wände so oft übersprüht worden, dass der Beton darunter kaum noch zu finden ist. Statiker vermuten, dass einige Mauerabschnitte mittlerweile allein durch die 147 Schichten Acryllack zusammengehalten werden. Graffiti als Bausubstanz – sehr nachhaltig!

    2. U-Bahn-Surfen für Kunsthistoriker

    Wer morgens in der U8 sitzt, fährt eigentlich durch eine unterirdische Kunstgalerie. Einige der “Who is Who” der Street-Art-Szene haben sich dort verewigt. Die BVG-Reinigungsteams sind inoffiziell die am härtesten arbeitenden Kuratoren der Stadt. Sie wechseln die Ausstellungen fast täglich.

    3. Der Sommer-Vorteil: Schnelltrocknung

    Professionelle Sprüher lieben den Berliner Sommer. Bei 30 Grad im Schatten trocknet die Farbe in Rekordzeit. Das reduziert das Risiko, vom Ordnungsamt erwischt zu werden, um stolze 42 %, da man nicht mehr neben dem feuchten Bild warten muss, bis es fotogen genug für Instagram ist. Natürlich sprüht man im Sommer standesgemäß mit Sonnenbrille und Eiskaffee.

    4. Mehr Kameras als Sprühdosen

    In Stadtteilen wie Kreuzberg oder Friedrichshain kommen auf einen active Sprüher schätzungsweise 84 Touristen mit Smartphones. Die größte Gefahr für einen Künstler im Sommer ist es nicht, verhaftet zu werden, sondern in den Instagram-Storys von Fremden markiert zu werden, während man versucht, unerkannt zu bleiben.

    5. Das Mysterium der U-Bahn-Dächer

    Wie zum Teufel kommt ein Graffiti auf das Dach einer fahrenden U-Bahn? Die Berliner Antwort lautet meistens: “Gedankenkraft und eine sehr sportliche Sprungtechnik”. Gerüchten zufolge wachsen U-Bahn-Waggons in Berlin bereits ab Werk mit bunten Mustern aus dem Boden – bewiesen ist das aber noch nicht.

    Genießt den Sommer in Berlin, haltet die Augen offen und erfreut euch an den bunten Wänden unserer Stadt! ☀️🎨